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AustralienCam Bluff

Produzent

SC207

Cam Bluff ist einer der angesagtesten Hip-Hop Produzenten Australiens. Obwohl er noch relativ neu in der Szene ist, hat er den Ruf, ein "up and coming"-Produzent zu werden.
Für die Crème de la Crème der australischen Hip-Hop-Szene hat er bereits Songs geschrieben, wie z. B. 360, Illy, Mantra, Spit Syndicate. Electric Factory führte ein Interview mit Cam um mehr über Produktionstechniken, musikalische Einflüsse, Studio-Equipment und Zukunftspläne zu erfahren.

[Electric Factory] Deine Produktionen scheinen auf einem breiten Spektrum von Einflüssen zu basieren, moderne elektronische Klänge, traditionelle Loops und MPC Hip-Hop. Wer sind Deine größten musikalischen Inspirationen der Vergangenheit und Gegenwart? Welche Künstler haben den Cam Bluff-Sound beeinflusst?

[Cam Bluff] Ich wurde von einer Reihe von Künstlern und Produzenten in vielen Musikrichtungen inspiriert. Ich bin mit der Musik von Künstlern wie Metallica und Dave Matthews aufgewachsen, was mit Sicherheit Einfluss auf meinen Stil hatte aber auch die Musik von Produzenten von Black Milk, Pete Rock, Dilla, Ryan Leslie, DJ Khalil, Justice League und TropKillaz.

[EF] Wie gehst Du beim Schreiben vor? Beginnst Du mit dem Schlagzeug, mit einem Sample oder hast Du verschiedene Ansätze?

[CB] In der Regel beginne ich mit dem Schlagzeug, um eine Vorstellung vom Rhythmus zu bekommen und mit Samples für ein Gefühl für den musikalischen Ansatz. Aber, es hängt auch von dem Künstler ab, für den ich arbeite. Manchmal spiele ich auch einfach mit ein paar Tasten rum. Ich brauche nur eine Idee oder ein bisschen Sound und die Dinge fangen an zu entstehen.

[EF] Welche Sachen benutzt Du so in Deinem Studio, welche Instrumente, welche Software, Hardware usw?

[CB] Derzeit benutzte ich einen Apple iMac, Ableton Live 9, EVE Audio SC207 Monitore (zweifellos die besten Monitore, die ich jemals besessen habe), Akai Pro MPC2000XL, Novation Mininova, Apogee Ensemble interface, Focusrite ISA Two pre-amp, Roland RS101 ein paar MoogerFoogers und eine Menge Software Synthesizer und Plugins von iZotope, Waves, Native Instruments und Arturia.

[EF] Welche Hardware benutzt Du für die Soft-Synthesizer und Effekte?

[CB] Ich benutze verschiedenes Equipment. Seit kurzem habe ich einen Mininova-Synthesizer von Novation, aus dem erstaunliche Klänge kommen. Mein Lieblings-Soft-Synthesizer ist im Moment entweder "Lush 101" von D16 oder "Massive" von NI. Zur Effektbearbeitung benutzte ich Plugins, Sound-Toys "Echo Boy" und iZotopes "Trash" und "Alloy". Jedes verändert auf seine Weise den Klang und je nach Art des Sounds, den ich kreieren will, ist es sinnvoll mehrere Plugins zu verwenden.

[EF] Deine Tracks haben einen sehr schönen Tiefbass. Mit welchem Trick schafft man es, dass Kicks, Bass und Subs so schön zusammen spielen?

[CB] Für mich ist die Lösung, von Beginn an den richtigen Sounds zu finden: Mit Klangschichtungen kannst Du von Anfang an einen soliden Sound bekommen. Üblicherweise layer ich irgendwo zwischen 2 – 4 Kicks. Jeder Kick trägt dazu bei, einen bestimmten Frequenzbereich zu kontrollieren. In 99% der Fälle verwende ich side chain Kompressionen, entweder beim Bass, für die Samples oder die Instrumente.

[EF] Hast Du über parallele Kompression nachgedacht?

[CB] Das funktioniert prima, nicht nur um die Drums druckvoller und prominenter in einer Mischung zu platzieren sondern auch um einzelne Instrumente hervorzuheben. Ich benutze das sehr häufig und mische mit dem komprimierten und dem eigentlichen Signal und probiere verschiedene EQ Cuts und Offsets aus je nach Typ des Songs.

[EF] Wenn Du 5 Personen wählen könntest, für die Du schreiben dürftest, wer wäre das und warum?

[CB] KANYE WEST – Egal welche Meinung die Leute von ihm haben, aber der Typ ist meiner Meinung nach für die einflussreichste Musik im Hip-Hop in den letzten 10 Jahren verantwortlich. Ich bin mir sicher, dass ich viel von ihm gelernt habe.
NAS – Der Hauptgrund, warum ich mit ihm arbeiten würde, ist die Tatsache, dass ich seinetwegen überhaupt mit dem Produzieren begonnen habe. "llmatic" war für mich ein Schlüsselerlebnis als ich gerade begonnen hatte, mit Beats herumzuspielen.
PARTYNEXTDOOR – ein neuer Künstler, der bei Drake unter Vertrag ist. Es ist schon eine Weile her, dass mich ein neuer Künstler beeindruckt hat. Er singt, macht seine eigenen Beats und Raps. Mal sehen, was er für 2014 auf Lager hat.
KENDRICK LAMAR – Ich liebe seine kreative Art Musik zu machen. Als ‘Section.80’ herauskam, dachte ich, er ist seiner Zeit weit voraus.
BLACK MILK – Seit Jahren eine riesige Inspiration für mich. Als ich 2010 "Album of the Year" gehört habe, war ich sehr beeindruckt, wie er die Live Instrumentierung in seine Musik einbezogen hat. So organisch und echt. Und außerdem ist er ein toller Rapper.

[EF] Welche Projekte stehen gerade an?

[CB] Im Moment arbeite ich eng mit einer ganzen Reihe von Künstlern aus Melbourne an ihren Debütalben, die Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen sollen. Zwei dieser Künstler sind Rapper "Allday" und Dylan Joel. Ich arbeite auch eng mit einem Künstler namens "J Dwight" zusammen. Er ist Songwriter und arbeitet an seinem Debüt. Es macht mich stolz, ein Teil davon sein zu dürfen. Es ist so eine Art new age/Drake r’n’b/old school New York hip-hop. Außerdem arbeite ich auch an meinem Album, welches im Mai nächsten Jahres rauskommen soll und hab meine Finger noch in allerlei anderen Projekten. 2014 wird einiges von mir zu hören sein.

[EF] Zu welchem lokalen Produzenten unter all Deinen Kollegen schaust Du derzeit auf?

[CB] Da gibt es zwei, Renz und Hamley aus meiner Heimatstadt Brisbane. Beide haben es in den letzten Wochen und Monaten gezeigt. Mal sehen, was wir im nächsten Jahr von ihnen zu hören bekommen. Das Album von Chiefs, früher bekannt als C1, ist der absolute Wahnsinn! Er ist aus Melbourne.

[EF] Was macht Deiner Meinung nach einen guten Produzenten aus?

[CB] Ich denke, ein guter Produzent ist fähig mit verschiedenen Künstlern zusammenzuarbeiten und deren Visionen umzusetzen. Jeder kann Beats machen aber in der Lage zu sein, sich immer wieder zu verändern und mit verschiedenen Genres zu experimentieren, ist wahre Größe. Eine andere Sache ist, bescheiden zu bleiben. Du kannst nicht erwarten, dass Dinge über Nacht passieren. Du must jeden Tag etwas lernen oder es wenigstens versuchen. Und motiviere Dich. Sei niemals verbittert sondern besser.

[EF] Du bist vom sonnigen Brisbane nach Melbourne umgezogen, wo wir manchmal alle vier Jahreszeiten an einem Tag haben. Wie gefällt es Dir in Melbourne? Was vermisst Du von Brisbane? Und hast Du schon "Dein" Football-Team gefunden?

[CB] Bis jetzt fühl ich mich wohl in Melbourne. Mir scheint, mit all den Kulturangeboten bietet Melbourne all das, was Brisbane nicht hat. Plattenläden, Boutiquen, Musik-Läden, Veranstaltungsorte für Musik. Dazu sind viele Künstler hier beheimatet, mit denen ich arbeite. Ich denke, es war eine gute Entscheidung hierher zu ziehen. Bis jetzt hatte ich noch keine Chance, mich um Football zu kümmern. Wenn Du in Queensland aufwächst, spielt das nicht so die Rolle. Ganz anders als in Victoria. Aber mal sehen, was passiert....!

Interview: Electric Factory, Australien



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